Husky

Der Husky ist eine ganz besondere Hunderasse, die vom Aussehen her noch mit am meisten an den nahen Verwandten Wolf erinnert. Die ehemals verhältnismäßig kleinen Welpen können zwischen 56 und 60 Zentimeter als Erwachsene werden. Ein Husky verfügt meist über ein weißschwarz gemischtes Fell. Meist ist die Farbe so verteilt, dass Schnauze, Wangen und der Augenbereich weiß ist und der Rest des Gesichts dunkel. Dieser schwarze Bereich zieht sich dann vielfach über den gesamten Rücken bis zum Schwanz. Die Beine eines Huskys bleiben meist weiß.

Wie alle Welpen braucht der Husky nach der Entwöhnung von der Mutter eine klare und genaue Erziehung. Allerdings sind bereits die Hundebabys meist besonders folgsam und aufmerksam. Das kommt daher, dass die Inuit zur Zucht eines Huskys bis heute nur die gehorsamsten Hunde auswählen. Früher lebten die Welpen oft zusammen mit der Familie im Haus und wurden so auf besondere Art und Weise an den Menschen gebunden. Einen Husky Welpen aufzuziehen kann eine teure Angelegenheit werden, denn er muss im Alter von wenigen Wochen geimpft und entwurmt werden. Auch in späteren Jahren stehen immer wieder regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt an.

Auch wenn man allgemein vom Husky spricht, existieren streng genommen zwei Hunderassen, die zwar miteinander verwandt sind, aber nicht identisch. Die eine Rasse wurde in Sibirien gezüchtet, während die andere von den Einheimischen Grönlands und Kanadas, den Inuits, als Gebrauchstier benutzt wurden. In erster Linie wurde der Husky als Zug- und Schlittenhund benutzt, auch heute werden die Welpen, sobald sie groß geworden sind, immer noch zum Schlittenziehen herangezogen.

Um einen Schlitten ziehen zu können, muss ein Husky eine besondere Ausbildung erhalten und trainiert werden. Am besten bringt man ihn dafür in eine Hundeschule. Hier lernt der Husky alle wichtigen Kommandos. Außerdem kommen sich Besitzer und Hund dadurch noch näher. Die Welpen dürfen erst ab einem Alter von mindestens zwei Jahren als Schlittenhunde verwendet werden und auch nur dann, wenn sie einen gesunden Körperbau und belastbar sind. Deshalb wird bei der Zucht auch heute noch darauf geachtet, dass die Hundebabys körperlich kräftig und ausdauernd sind.

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